Montag, 14. Februar 2011

Change.

Ihr Lieben,

mein Blogg ist umgezogen. Aus dem einfach Grund, dass bei dem neuen Anbieter jedermann Kommentare hinterlassen kann, der gerne möchte. :)

Hier der neue Link:

http://curls-lovelyscream.blogspot.com

Ich hoffe, dass ihr auch dort fleißig mitlesen und eure Meinung kund geben werdet.
Liebste Grüße und gehabt euch wie immer wohl.

Curls.

Freitag, 3. Dezember 2010

I´m dreaming of a White Christmas oder Gringe oder nicht Gringe, das ist hier die Frage

Guten Abend ihr Lieben. Nein, eigentlich ist es ja schon wieder Morgen. Also sucht euch was aus.

Ich wollte nur einen kurzen Zwischenbericht liefern, nachdem diverse andere Bloggerinnen mir ein schlechtes Gewissen mit ihrer plötzlichen Aktivität vermittelt haben. Besten Dank auch dafür.

Jeden falls - Kinners, wo ist die Zeit schon wieder hin?
Gerade eben war doch noch Sommer mit Ostsee und Praktikum aufm Plan und jetzt bin ich schon wieder mitten drin im Studienwahnsinn, habe massenhaft Theaterproben, Texte zu lesen, Bewerbungen zu schreiben, Dinge zu managen und zu allem Überfluss: wird es Weihnachten. Schon wieder. Meine Güte, hört das denn nie auf?
Vor meinem Fenster türmen sich die weißen Glitzerberge aus wundervollen Elementarteilchen, von denen Keines dem anderen gleicht. Jede Schneeflocke ist einzigartig. Ist das nicht großartig? Ich meine - wenn man in so einem absoluten Schneesturm steht und die Luft nur so von weißen Flocken sirrt - dann zu wissen, das jede einzelne Flocke vollkommen einzigartig ist!? Phänomenal. Und vollkommen unvorstellbar.
Das sind die Momente, in denen selbst ich meine Gringeüberzeugung über den Haufen werfe und wieder die kindliche Freude in mir entfachen spüre, welche es mir erlaubt vollkommen blemm blemm zu wirken, wenn ich auf offener Straße stehe und mit offenem Mund versuche, Schneeflocken mit der Zunge zu fangen und mir auszudenken, nach was sie wohl schmecken. Erdbeerkuchen, Schokopudding, Straciatellaeis, Bananenmus..der Fantasie sind ebenso wenig Grenzen gesetzt, wie den herabfallenden Flocken.
Weißes Gold, dass die Erde unter sich begräbt, sie ruhen und neue Kräfte sammeln lässt. Die Nächte sind viel stiller als sonst und auch irgendwie magischer. Ich kann es nur jedem empfehlen, je tiefer die Nacht - zieht euch warm an und geht noch mal ein paar Schritte vor die Tür. Nur für ein paar Minuten. Es lohnt sich wirklich.

Ich melde mich bald wieder ihr Lieben, ich verspreche es. Die Weihnachtszeit stimmt mich sanftmütiger, aber auch empfindsamer. Ich hoffe, dass wir uns alle vor dem Jahesende noch einmal livehaftig gegenüber stehen werden. Falls nicht, möchte ich euch jetzt schon gedanklich ganz fest umarmen. Denn im Winter will niemand gern alleine sein.
Ich denke an euch. Vegesst mich nicht.

xoxo Curls.

Montag, 23. August 2010

La donna è mobile oder das Leben spielt auf (m)einer Bühne

Guten Morgen meine Lieben.
Wir ihr seht gibt es heute gleich zwei Bloggeinträge. Welch Großzügigkeit von mir. Nicht wahr? Tjaha. Das liegt aber nur daran, dass ich vollkommen tiefenentspannt bin. Nein, das sage ich jetzt nicht einfach so lapidar daher, das meine ich WIRKLICH so.
Eine Woche Ostsee und mein gesamtes Gleichgewicht ist wieder hergestellt. Ebenso wie mein Seelenheil. Alles wieder top. Energie ist aufgeladen, blöde Gedanken verpufft, die Sehnsucht gestillt. Alles ist wieder gut. Und es tut so gut.
Nähere Informationen zu meinem Urlaub möchte ich hier lieber nicht niedertippen. Ich habe die Befürchtung, dass ich damit die schönen Erinnerungen kaputtrede. Und das will ich nicht.
Von daher schreiten wir (oder besser gesagt ich) zu anderen Themen:

Seit gestern bin wieder auf dem Operntrip. Leute was gibt es nicht für großartige Werke. Gestern im DNT Weimar gab es zum Beispiel "Rigoletto". Für alle die jetzt sagen "Sagt mir nix." - das tut es doch. Spätestens dann, wenn ihr euch die Pizza Ristaurante Werbung anschaut. Ihr wisst schon - die wo dieses Pärchen da mitten auf der Straße vor einer gigantischen Leinwand hockt und sich gegenseitig Pizzadreiecke in den Mund schiebt. Ja genau. Die wo dann auf der Leinwand die Orte wechseln, um somit den internationalen Erfolg mit der romantischen Stimmung des Spots gleichzusetzen. Jaaaaaaaaa, genau die. Jeder kennt sie. Und genau in DIESEM Spott kommt auch ein Part aus "Rigoletto" vor. Ihr könnt euch also getrost als gebildet ausgeben, sollte die Sprache mal auf diese Oper kommen. Ihr summt einfach das Lied aus der Pizzawerbung und jeder wird glauben, ihr habt voll die Kennung.
Is doch spitze, nich? :D
Jeden Falls war die Inszenierung gestern großartig. Rund herum.
Und nun höre ich eine Oper nach der anderen. Bevorzugter Weise momentan "Carmen", aber auch "Zar und Zimmermann" läuft des öfteren durch die Endlosschleife.

Ich bin damit mal wieder an dem Punkt angelangt, dass ich das auch will. Da vorn auf der Bühne stehen und die Menschen für ein paar wenige Stunden in eine andere Welt entführen. Sie empfinden und vergessen lassen. Sie erinnern und berühren. Sie begeistern und provozieren. Sie zum nachdenken anregen und drüber reden anspornen. Es muss ja nicht unbedingt durch Operngesang sein - aber der Drang, welcher von Klein auf da ist - der Drang auf die Bühne zu wollen - ist der Zeit wieder größer denn je.
Ich will auch.
Meine nächste Chance sehe ich dabei ersteinmal in unserem studienbedingten Stück. Welches? Keine Ahnung. Fragt die Dozentin. Aber eines ist klar: Ich werde mich nicht mit der Requisite zufrieden geben.

Anyway. Ihr seht ich nutze die Semesterferien sinnvoll. Jaa. Ich habe auch bereits wieder mein Lesepensum aufgefüllt. Während des Semesters komme ich irgendwie nie zum lesen. Daher hab ich das in den letzten Wochen nachgeholt.
Bereits gelesen:
+Das Bildnis des Dorian Grey
+Beeing
+Charlottes Traum
+Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl
+Bevor ich sterbe

Gerade neben dem Bett liegen:
+Die Nadel

In der Warteschleife:
+Wunschgeflüster
+Kennst Du Franz Kafka?
+ ....

Tja. Dann steht mir noch ein Essay bevor, sowie eine Theaterpädagogische Mappe. Letzteres geht dank Gruppenarbeit allmählich voran. Das Essay hingegen macht es mir schwer. Zumal ich jedes Mal, wenn ich mich endlich zu einem Thema durchgerungen habe, keine Lektüre dazu finde. Man sollte doch meinen, das Weimar als Klassikerstadt da einiges vorzuweisen hat. Pfffffffff. Pustekuchen. Oder ich hab einfach noch nicht richtig gesucht. Das kann natürlich auch sein.
Möp.
Also ihr Lieben, gehabt euch erst einmal wohl und genießt die letzten tollen Sommertage. Bald ist schon wieder Herbst. (Nein, das ist KEIN Pessimismus!)
Fühlt euch umarmt (wenn ihr wollt) und zögert nicht damit, eure Kreativität in die Welt hinaus zu schreien, oder sie zumindest auf irgendeinem Weg mit dieser zu teilen.
Bis bald. Ich melde mich.

Curls. <3

unnahbare Perfektion ODER das wirklich Gewollte

Ich dachte immer, das Meer wäre beständig.
Doch das ist es nicht. Genauso wenig wie der Wind, mit welchem es sich Tag für Tag und Jahr für Jahr ein nie endendes Duell liefert.
Naturgewalt gegen Naturgewalt. Wasser gegen Luft.
Die Möwen scheinen die Einzigen zu sein, welche fähig sind, die beiden gleichwohl zu bezwingen. Sie breiten ihre Schwingen in der Luft auf und jagen ohne Kompromisse im Wasser.
Danach stolzieren sie hoheitsvoll durch den Sand, als verhöhnen sie all jene, die ihnen dabei zusehen.
Seht her, sagt ihr Blick. Ich lebe sowohl auf der Erde, als auch im Wasser und in der Luft. Sie können sich behaupten, während ich nicht einmal meine Spuren hier hinterlassen kann.
Egal wie sehr ich es auch versuche: immer wieder werden sie von Sand verschüttet oder vom Wasser weggespühlt.
Als wäre ich nie hier gewesen, zieht mir das Wasser den Boden unter den Füßen weg, peitscht mir der Wind Sand und Haare ins Gesicht, als wolle er mir den Blick auf diese unendliche Weite verwehren.
Rot, blau, schwarz und organge schimmern die Muscheln am Meeresrand, laden mich dazu ein sie mitzunehmen, um wenigstens ein Stückchen Meer in den Händen halten zu können.
Ein Stückchen Perfektion.
Oder sie werden erneut ins Wasser gezogen und auf eine weitere Reise geschickt, um von irgendwem anders mit nach Hause genommen zu werden, der ebenfalls versucht hat dem Meer seinen Stempel aufzudrücken.
Erfolglos.

Curls.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Warum Alan Rickman meine Vorlesung hält UND wie integriere ich Sex spontan in den Alltag ein

Leute ne, was eine Hitze. Da fleht man die ganze Zeit um Sonne und dann knallt sie direkt wieder runter. Aber was sagt uns das? Geeeeenau. Es ist SOMMER. Der Wahnsinn.
Wie ihr an meiner Überschrift schon sehen könnt, habe ich amüsante Tage hinter mir und an diesen möchte ich euch gern ein wenig Anteil haben lassen. (War das jetzt korrektes Deutsch?? o.O)
Also:

Das letzte Wochenende gehörte ja ganz allein MIR. Ich hatte ausnahmsweise mal kein Blockseminar, keine Film-Schnitt- oder Radio-Aufnahme-Termine. Klar hatte ich Hausaufgaben zu machen, aber die konnten auch noch ein paar Tage länger warten. Irgendwann ist doch auch einfach mal RUHE angesagt. Oder nicht? Genau. Und deswegen habe ich dann auch mal ganz konsequent GARNIX gemacht. Einzig und allein die Wege vom Bett in die Küche oder ins Bad haben ein wenig Abwechslung in das Geschehen gebracht, ebenso wie das Klacken meines DVD-Laufwerkes am Laptop oder der Stereo-Anlage ooder des Kühlschranks. Sonst ist nicht wirklich viel passiert. Aaaaaaaaaaaber das heißt ja nicht, dass klein Curls deswegen vollkommen Langeweile hatte. Nöönöö. Ich hab - meinem Studiengangsschwerpunkt Film und digitale Medien alle Ehre machend - einen Film nach dem anderen geschaut. Unter anderem auch eine meiner Neuerrungenschaften: Nobel Son. In der Hauptrolle: na, wer? Rüchtüsch! Alan Rickman. Wer sonst.
Aber Kinnersch, ich sag euch. Ich bin ja längst ein großer Fan von diesem Mann, aber mit diesem Film hat er es aufs Neue geschafft mich zu flashen. Meine Herren, wie großartig hassenswert ein Mensch sein kann. Wunderbare Spitzen, wunderbare Ironie, gepaart mit höchter Unhöflichkeit und Arroganz. Ihr könnt euch also vorstellen: ich war hin und weg. Vor allem dann, als er als Uniprofessor seine Studentinnen vernaschte. Leuuuuute. Solche Filme darf ich mir echt nicht mehr anschauen. Man, da werd ich bloß wuschig.
Na, jeden Falls ist der Film an sich recht krank und verwirrend, aber durch Alan einfach grandios. Wie sehr mich der Gute jedoch tatsächlich beeindruckt hat, ist mir erst am Dienstag bewusst geworden, als ich im großen Vorlesungssaal saß und neben meinem eigentlichen Professor plötzlich auch noch der Alan Rickman - Professor stand - an dieser Stelle beste Grüße an mein Kopfkino, es möge doch bitte in Zukunft ein wenig rücksichtsvoller sein - und mich mit diesem verlogenen Grinsen ansah, dass ich kurzzeitig in meinen Bleistift gebissen habe, um mich nicht vor aller Welt zu blamieren.
Leuuuuuuutä! Sowas geht doch nicht! Die GANZE Vorlesung über hüpfte Alan da vorne rum, erklärte mir die Hintergründe der Autoren im Deutschland der 70er Jahre und wusste ganz genau, wohin meine Gedanken alle zwei Sekunden wanderten.
-.-
Tolle Wurst.
Auf die Fage meiner Nachbarin hin, ob denn alles in Ordnung sei, hab ich nur matt genickt und gedacht - Scheiß Beeinflussung durch die Medien.


Alan-Rickman-Nobel-Son


Anderes Thema.
Seit einiger Zeit liebäugle ich ja mit dem PoetrySlam. Für alle die nicht wissen was das ist, habe ich mal eben die Wikipedia-Definition bereits gelegt (ich hab da mal was vorbereitet..höhö) :
Ein Poetry Slam (sinngemäß: Dichterwettstreit oder Dichterschlacht) ist ein literarischer Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Die Zuhörer küren anschließend den Sieger.
Genau. Das hab ich mir jetzt schon einige Male angeschaut und mit jedem Mal wurde mir mehr klar, dass ich das auch mal ausprobieren will. Also, was hindert mich daran? Rüschtüsch: Nix.
Also ist klein Curls losgegangen - zum PoetrySlam-Workshop. Doof nur, dass der eigentlich für die Seminarteilnehmer der Textwerkstatt (hab ich auch irgendwann später...4. semester oder so??) gedacht war. Aaaaaber das macht ja nix. Ein charmantes Lächeln und ich war mit dabei. Höhö. Gewusst wie, sag ich da nur. Jahaa.

Dann ging es also los mit dem Workshop - es waren wahnsinniger Weise ganze 3 Leute (!!!!!) außer mir und dem Workshopleiter anwesend. (An dieser Stelle sein angemerkt: Ich hatte in einem der früheren Beiträge mal versucht Männer auf einer Kuchenskala einzuordnen - ihr erinnert euch vielleicht an Sahneschnitte und Blechkuchen? - Der Workshopleiter gehört zur den MegaSahneschnitten. Nur um das mal festzuhalten.)
Zu erst hat sich jeder vorgestellt und bla und dann gab es ein kleines Auflockerungsspiel. Tjahaaa. Und da wären wir dann auch bei dem 2. Teil meiner Überschrift...

Das Spiel bestand darin auf 1nen Zettel einen "Wenn-Satz" zu schreiben (Bsp: Wenn ich Bananen schäle...), auf einen Zweiten kam ein "Dann-Satz" (Bsp: ..dann lauf ich immer ganz blau an.) und auf einen dritten Zettel kam eine Emotion oder ein Gemütszustand o.ä. (Bsp: hochnäsig). Die Zettel wurden dann gemischt und jeder musste dann 3 Zettel ziehen und den daraus entstehenden Satz in der gezogenen Emotion vortragen.
Die Leute legen los. Es kommen Sachen wie deprimiert, hochnäsig, verlegen. Dann ist klein Curls mit den letzten 3 Zetteln dran.
Und was soll ich euch sagen. Ich hatte es im Gespür. Aber sowas von. Schon als ich meine Hand ausgestreckt habe wusste ich, welche Emotion mich erwarten würde. Und tadaaa. Was zieht klein Curls??

Folgenden Satz hatte ich vorzutragen: "Wenn die Sterne brennend vom Himmel fallen, dann laufe ich immer ganz blau an." (ja, ich hatte selbst meinen 2. Teil gezogen haha.)
Soweit ja noch okay.
Aber sagt diesen Satz mal in der Emotion: GEIL / HORNY.
GAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAANZ GROßE KLASSE.
Halloooohooo? Und das auch noch vor Fremden.
Ohhhh man.
Nun gut. Ich wäre kein Theaterfreak, wenn ich mir das nicht zutrauen würde. Also los. Aufgestanden - Stuhl falsch rum hingestellt und lassiv hingesetzt.
Dann Blickkontakt aufnehmen - wie passend, dass der leckere Workshopleiter mir genau gegenüber saß und dann loslegen.
Freunde, ich sag nur eins: Ich habe ihn angesext, wie niemanden zuvor. Oooh mein Gott. Es war fast schon eine außerkörperliche Erfahrung. Ich habe mir quasi selbst dabei zugesehen, wie ich den Kerl ansexe und habe dabei 2 Dinge auf einmal gedacht.
1: OOOOOOOOOOOOOOOH MEIN GOTT, WARUM TUE ICH DAS????????????
2: Geil! Ich zieh das echt durch!! Wuhuuuu.
Die Konsequenzen meiner Darbietung? Nun, nachdem meine Stimme einem erotischen (??) Stöhnen glich, ich Schultern, Finger und Augen mit eingesetzt habe, war die MegaSahneschnitte dezent perplex und starrte mich ein wenig grenzdebil an - ehe sein Blick in mein Dekolte glitt und der Rest der Leute in Beifall ausbrach.
So viel zum Thema "einfach mal auf die Kacke hauen". Das kann ich jetzt.

Charmant wie ich bin, habe ich dieses Spiel dann heute gleich in meiner Theater-AG eingebracht. Ich wollte, dass auch andere Leute sich mal bloßstellen müssen. Hat nich ganz so geil geklappt, da alle recht dezente Emotionen aufgeschrieben haben, aber gut. Ein wenig Genugtuung war es doch. (Zumal ich so schlau war auch "geil /horny" in die Runde zu werden und dann am Ende nur noch 2 Zettel übrig waren und die Emotion noch nicht dabei gewesen war. Es hätte also nur die Person vor mir oder WIEDER mich treffen können. Man, was wär das nen Eigentor gewesen..aber gut. Ich hatte nochmal Glück. Der einzige Kerl der Gruppe hatte dann die Ehre..haha.)


Nun gut, nun gut. Das war genug getextet für heute. Würde mich wundern, wenn ihr überhaupt bis zum Ende gelesen habt. Wobei - wenn das Wort Sex schon in der Überschrift fällt liest doch jeder bis zum Ende, oder? xD

Lasst es euch gut gehen ihr Lieben. Genießt den Sommer und freut euch auf den Urlaub - falls ihr noch keinen habt.

perfect-Cupcake

Ich meld mich wieder.
Kuss und Schluss
Curls. <3

Dienstag, 8. Juni 2010

Sekundenzeiger im Sommerregen

Gerade eben ist der Sekundenzeiger der großen Weltuhr stehen geblieben. Einfach so. Als der warme Sommerregen auf mich herab prasselte und meine Welt in einen dunstigen Schleier legte. Nur für Sekunden. Nur für mich. Niemand sonst war unterwegs. Und wenn doch, dann flohen sie vor dem überraschenden Guss. Vor dem Augenblick, welcher mich zum lächeln brachte. Alles war perfekt. Alles war sauber, nass und rein.
"..this is the closest thing to crazy I have ever been.."
Es gab überhaupt keine Sorgen mehr. Keine Hektik, keinen Stress. Keine bitteren Erinnerungen. Keine Eile. Meine Welt stand still, interessierte sich nicht für die vorbei rauschenden Autos oder die zuknallenden Fenster. Der Regen war warm. Es roch nach Sommer. Nach Freiheit und Leben.
Es war der Moment, in welchem der Sekundenzeiger der großen Weltuhr für einen flüchtigen Moment lang still stand und ich im Sommerregen die Arme ausbreitete und glücklich war.
<3
Curls.

Mittwoch, 3. Februar 2010

6.48 Uhr auf Gleis 1. oder Wie Musik alles verändern kann.

Es ist 6.48 Uhr und alles um mich herum ist dunkel und ruhig. Gut, nicht alles. Die Lautsprecherdurchsagen am Bahnsteig durchdringen sogar die Lautstärke meines Mp3Players. Aber man will sich ja nicht beklagen.
Dennoch. Die wenigen Menschen um mich herum scheinen nicht daran interessiert großartige Konversationen zu betreiben. Schade eigentlich. Wo ich doch so gerne lausche. Aber gut. Das gibt mir die Möglichkeit, dass gesamte Geschehen mal auf eine etwas andere Art und Weise zu betrachten. Mp3Player lauter und das Geschehen, um mich herum, nur mit den Augen wahrnehmen. Versucht das Mal, dass ist eine wirklich interessante Erfahrung. Ganz im Ernst.
Gerade eben dröhnt die Textzeile „…nothing compares to you.“, durch meine Kopf und lässt den gläsernen Blick eines Fremdes, innerhalb eines vor mir stehenden Zuges fast schon wie der Ausdruck einer Sehnsucht erscheinen. Wäre die ganze Szenerie in diesem Augenblick mit „…das sind Dinge, von denen ich gar nichts wissen will.“, unterlegt gewesen, hätte der Blick des Fremden höchst wahrscheinlich eine vollkommen andere Botschaft für mich bereit gehalten. Ganz zu schweigen von „…you´re a womanizer.“ Hallo?

Während ich so weiterhin die Leute um mich herum beobachte und ihre morgendlichen Eigenarten studiere, bekomme ich langsam den Verdacht, dass ICH hier das eigentliche Opfer der Beobachtung bin. Schließlich bin ich die Einzige auf diesem Gleis und hocke mit meinen drei Gepäckstücken, die alle samt ebenso schwarz sind, wie meine Jacke auf einer dieser Eisensitzen. Die Menschen, welche ich für „meine Opfer“ gehalten habe, stehen alle gegenüber auf Gleis 2 und warten ungeduldig auf ihre S-Bahn. Doofer Weise ist das Einzige, worauf sie dabei blicken können, das gegenüber liegende Gleis. Mein Gleis. Und da ich die Einzige hier bin…Herrje!
Schnell überschlage ich gekonnt meine Beine und versuche ein wenig lässiger zu wirken. Tuch zurrecht gezupft, Hände in den Taschen vergraben, skeptischer Blick aufgelegt. Bestens.
Und gerade, als ich anfange mich mit der Rolle des Beobachtungsopfers zu arrangieren, stürmt eine ganze Menschenmasse Gleis 1. Verblüfft schaue ich dabei zu, wie sie alle abgehetzt und wenig gut gelaunt wirken. Was genau hab ich verpasst?
Ah. Eine Bahn fährt ein. Leider nicht meine. Aber eine Doppeldeckerbahn. Ich kann also gleich doppelt so viele Leute betrachten und analysieren, als üblich. Prima Sache.
Ein schneller Blick über den gesamten Wagon der vor mir steht, dann entscheide ich mich für die Frau im oberen Teil des Zuges. Die ist vollkommen vertieft in ihre Zeitung...zumindest scheint es so. Denn im nächsten Augenblick dreht sie mir ihr Gesicht zu und telefoniert dabei wild gestikulierend, mit irgendwem, der in diesem Moment irgendwo ihre offensichtliche Schimpftirade über sich ergehen lassen muss. Und das um kurz vor sieben am Morgen. Meine Güte..
Ich lasse meinen Blick noch mal schweifen und bleibe bei einem Mittdreißiger hängen, welcher matt einen Coffee-to-go schlürft und nicht wirklich in großer Vorfreude auf seinen bevorstehenden Tag zu sein scheint. Schade eigentlich. Er sieht wirklich gut aus und trägt einen teuren Mantel. Neben ihm steht eine Laptoptasche. So schlecht kann es ihm also nicht gehen…andererseits, wer weiß schon, was gerade so privat bei ihm läuft. Da steckt man ja nicht drin.
„…please, please, please…let me sleep.“ Ja. Schlafen wäre in diesem Augenblick eine wirklich hervorragende Zeitverschwendung. Macht sich hier mitten auf Gleis 1 –welches inzwischen, abgesehen von meiner Person, wieder vollkommen leer ist – nur ein wenig schlecht. Wobei. Ich habe Gepäck dabei und bin frisch geschminkt. Für ne Pennerin würde man mich also schon mal nicht halten. Meine Haare sind auch zusammen gebunden, ich wirke also auch nicht, wie eine Halbwilde. Bestens. Aber nein. Zum Schlafen ist es hier eindeutig zu kalt. Außerdem laufe ich dann Gefahr meinen Zug zu verpassen. Und das ist das Letzte, was ich will. Weimar ruft schließlich nach mir.
Und WIE es ruft. Es lockt mit Omas guter Küche, diversen Verabredungen mit Freunden und dem Fasching im Volkshaus. Hallo? Da lass ich mich doch nicht zwei Mal bitten. Nöö nöö. Wenn Weimar ruft, springt Curls. Jap.
Manch einer könnte das jetzt erbärmlich nennen, aber dagegen möchte ich mich deutlich aussprechen. Ludwigsburg hat grad nix zu bieten. Alle fahren heim, weil die vorlesungsfreie Zeit begonnen hat und wir alle noch ein paar Tage Zeit haben, ehe es auf große Kölnexkursion geht.
Köln. Ein Buch mit sieben Siegeln für mich. Aber das wird sich ja dann schon bald ändern. Muha. Curls goes Köln. Das klingt doch nach was. Oder nicht?

Wie dem auch sei. Mittlerweile sitze ich schon in meinem 3. und somit letzten Zug für heute und es ist 10.45. Die Frau neben mir war ein wenig geflasht, als ich meinen Laptop rausgeholt hab, aber nun liest sie friedlich ihr quietschgrünes Buch. Gut so. Die Frau mir gegenüber macht übrigens seit geschlagenen 30 Minuten einen auf „totaly bussy“ Frau. Tzzzzz, als würde ihr das jemand abnehmen. Aber gut. Soll sie ihren Terminplaner wälzen und fünf Mal das Gleiche hinschreiben. Merkt ja keiner (außer ich) und wirkt seeeeeeehr geschäftig. Wers brauch..

Ansonsten, meine Lieben, was soll ich sagen? Die Zeit verging wie im Flug. Das 1. Semester ist hiermit offiziell beendet und ich bin bereits für das 2. gemeldet. Meine Fresse. Wenn das so weiter geht, schreib ich übermorgen schon meine Bachelor-Arbeit. Kein sonderlich toller Gedanke..aber auch ein wenig übertrieben. Von daher. Keine Panik. Jetzt heißt es erstmal Weimar genießen, dann Köln kennen lernen, zurück nach Weimar und dort Hausarbeit schreiben und auf die mündliche Prüfung vorbereiten.
Ihr seht schon, es wird nicht langweilig bei mir.
Ich melde mich bald wieder. Gehabt euch wohl.

Curls. <3

Dienstag, 19. Januar 2010

You Know, You´ve Waited Long Enough oder As Time Goes By oder Neues Jahr Neues Glück oder ...

Kinnersch ne, es ist schon wieder Januar. Als zuverlässig kann man mich ja nun wirklich nicht bezeichnen. Zumindets nicht, wenn es ums bloggen geht. Aber gut. Was solls. Jetzt schreib ich ja, nech?
Es ist viel passiert in der letzten Zeit. Es war Weihnachten. Was heißt, ich habe enorm viel gegessen. Dann war Silvester. Da hab ich dann noch mehr gegessen. Und dann kam Neujahr und ich hörte auf zu essen. Nein, nicht ganz. Aber ich aß bewusst weniger. Und bewegte mich mehr. Ganze 2 Kilo (!!!!) habe ich dadurch verloren. Der Wahnsinn. Aber die 2 Kilo sind nun mit Sicherheit schon wieder drauf. Ich halt sowas halt nich durch...wie auch?? Im Supermarkt MUSS man zwangsläufig am Kühlregal vorbei..und daaa, ja, genau daaaaaaaa is dann der Curls-Feind Nummer 1. Der Schokoladenpudding. Verflucht sei diese göttliche Erfindung und verflucht auch der Erfinder der Schokolade. Da kann das mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr ja nix werden...manno ey.

Aber gut. Ich will nicht meckern. Wenn man viel zu tun hat, verbrennt man auch viel Energie und hat dementsprechend Hunger. Also DARF ich auch essen. Jeder der das jetzt grad unlogisch findet, klickt jetzt bitte oben rechts auf das kleine rot unterlegte X. Warum? Es wird nich mehr besser heut..im Gegenteil.

Okay. Ich kann eine Menge von der letzten To-Do-Liste wegstreichen. Wuhu!

Geschafft:
Referat 1
Referat 2
Referat 3
Medienproduktion
Interview

Krasse Scheiße. Da fehlt ja nur noch ein Punkt. Wuhu. Wenn das kein Grund ist, um stolz auf sich zu sein..halten wir einen Moment inne und huldigen mich. .... Danke sehr. (Paula, ich hab grad ein Deja-dingsdabumsda..xD)

zu letzt gesehen
New Moon - im Kino - was ne Grütze
Harry Potter 6 - DVD - wird mit jedem Mal gucken ein wenig besser. Aber das erste Mal wars auch Grütze.
Der Kaufmann von Venedig -DVD- nich schlecht, aber auch nich wirklich gut.
Dreigroschenoper -DNT Weimar - überhaupt garkeine Grütze. Sehr sehr gut gelungen!! Sehr empfehlenswert.

gerade am lesen:
"Die Päpstin" - bisher verdaaaaaaaammt gut. wirklich. ohne übertreibung.

momentanes Panikthema:
Hausarbeit und mündliche Prüfung - beides ist zum Glück in noch recht weiter Ferne. Aber so, wie sich das hier wiederspiegelt ises gleich morgen. Herrjeee. Nein. Ich verliere nicht die Nerven. Lohnt sich nicht. Ich werd das Rocken. *nick* So, wie alles andere auch. *doppelnick*

Was lässt sich sonst noch berichten...die Professoren sind weiterhin höchst amüsant und hauen einen Unfug nachm nächsten raus. Ich möchte jetzt nicht näher auf etwaige Gespräche eingehen, bei denen es eigtl. um die Qualifizierung für ein Seminar gehen sollte und bei welchem ich dann intime Details des Professors erfuhr, die ich niiiiiiiiemals, aber auch wirklich gar nieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeemals erfahren wollte. *grusel*

Uuuuuh meine Lieben, es ist Faschingszeit. Also. Als was verkleiden wir uns? Marienkäfer? Ich find, das sollte wieder schwer ins Kommen kommen. Jawohl. Sexy Insekt trifft prüden Piratenhauptmann. Na. Wenn das nix ist..

Entschuldigt den Schwachsinn. Bald wieder mit mehr Sinn, Herz und Verstand.
Curls. <3

Mittwoch, 18. November 2009

Tagcloud = Schlagwortwolke

Die Zeit vergeht, die Zeit vergeht. „Bald nun ist Weihnachtszeit, frööööööhliche Zeit..“ Herrjemine, wo sind die guten alten Zeiten geblieben, in denen alles noch so gemütlich vor sich hin dümpelte, sodass man nicht Gefahr lief irgendetwas zu verpassen? Aber gut. Frau will sich ja nicht beschweren. Und deswegen habe ich vor ein paar Tagen eine neue Mission auf mich genommen: Mission Waschsalon. Gar keine sooooo einfache Sache. Mal abgesehen davon, dass meine Erfahrungen mit Waschmaschinen dem Nullpunkt gefährlich nahe sind…aaaaaaaaber aufgeben is nich, ne? Und erstmal muss der Waschsalon ja auch gefunden werden. Meine Güte ist Ludwigsburg groß! Aber Stadtpläne sind ja auch nicht umsonst erfunden worden..und schließlich hat mir ein wildfremder Mann erklärt, wie das alles im Waschsalon funktioniert und wo genau –in welche der drei Kammern- das Waschpulver rein muss. Wie deprimierend. Mann erklärt Frau, wie Wäsche gewaschen wird. Peinlich peinlich. Aber gut. Nun bin ich schlauer und hab voll den durchblick, was Wäsche waschen angeht. Irgendwann ist schließlich immer das erste Mal…wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Probiern geht über studiern…noch ein paar blöde Sprüche parat? Öhm. Nein. Grad nicht.
Nun ja. Ansonsten passiert gerade nicht sonderlich viel. Weihnachten rückt halt näher, ne? Im CD-Player dudelt die heißgeliebte „Elvis Presley singt Weihnachtslieder“-CD, damit die entsprechende Stimmung schon früh genug aufkommen kann, und die Ideen für passende Weihnachtsgeschenke bleiben noch immer aus. Also alles wie jedes Jahr. Und doch ganz anders.

Diese Woche gelernt:

>Dozenten sind tatsächlich in der Lage ihre gesamte Autorität in Frage zu stellen, in dem sie Wort wie „tagcloud“ übersetzen. „Tagcloud..oder auf deutsch eben „Schlagwortwolke“…das dürfte Ihnen ja allen bekannt sein…“ Ja. Klar. Wem ist eine Schlagwortwolke denn kein Begriff? Also ehrlich..

>Es gibt tatsächlich Bücher, die sich einzig und allein darum drehen, warum der „Harry Potter“-Stoff zu einem solch Massen faszinierenden Phänomen geworden ist.

>Bauarbeiten, welche über den gesamten Campus verlaufen, werden NICHT im Sinne des Lernens in den Semesterferien gemacht, sondern WÄHREND der Vorlesungen. Danke dafür.

Zuletzt gelesen:

>Eine sachliche Romanze (wer hätte mit diesem Ende gerechnet!?!?!?!?!?!??!?!?)
>Romeo und Julia auf dem Dorfe
>Biss zum Morgengrauen (zum 2.Mal..hatte vergessen, was da passiert)

Zuletzt gesehen:

>Moulin Rouge -DVD
>Sweeney Todd -DVD (jaahaaaaaaaaa, immer wieder toll…)
>P.S.Ich liebe dich -DVD
>Der zerbrochene Krug – DNT Weimar

Zu erledigende Dinge:

>Referat 1
>Referat 2
>Referat 3
>Hausarbeit
>Interview
>Medienproduktion

Es wird und wird nicht langweilig hier in Ludwigsburg.
Curls.

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